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18. April 07 Halle, Vortrag: HipHop gegen den american way of life

German Rap-Jihad
HipHop gegen den american way of life

Vortrag von Thomas Sayinski und Jakob Baruck (Berlin)


Mittwoch, 18. April 2007, 20 Uhr
Hühnermanhattan (Am Steintor)
Halle/Saale


veranstaltet von der ag antifa im stura

Nachdem die Veranstaltung Ende Februar aus Krankheitsgründen abgesagt werden musste, wird sie nun wie versprochen nachgeholt.

Paradox, die Deutschrapszene hasst einerseits die amerikanische Kultur, anderseits liebt sie den HipHop. Konsumenten wie auch Interpreten des Genres überbieten sich in Hasstiraden gegen den auf der anderen Seite des großen Teiches angesiedelten „großen Satan“ und rufen dazu auf, jegliche Feinde des american way of life zu unterstützen. Und das mittels einer Jugendsubkultur, die in Amerika das Licht der Welt erblickte.
Die linken Kritiker der neuen deutschen Härte im Rapgame polemisieren zwar gegen die Homophobie und Frauenverachtung der deutsprachigen Szene, wollen aber beim besten Willen keinen Antiamerikanismus „bei ihren Jungs“ entdecken. Und dies, obwohl Deutschrap inhaltlich maßgeblich aus antiamerikanischen Ressentiments besteht und den Hass auf die Moderne als Leitmotiv ausgibt, statt einfach nur auf gute Punchlines zu bouncen: zu feiern also.
Die Kränkung, den Amis auf allen Gebieten weit unterlegen zu sein, obwohl man doch eigentlich viel besser sei, drückt sich im Deutschrapgenre explizit über die antiamerikanischen Texte aus. Dazu kommen von Wagner inspirierte Streichereinlagen und elektronisch angehauchte Beats mit eingebauter Untergangsstimmung.  
Deutschrap – die „Alte europäische Volksmusik“ – ist die wichtigste und vor allem die zukunftsträchtigste Komponente der seit einigen Jahren anrollenden Neuen Deutschen Popwelle (NDP). Doch „den real German G’s“ gefällt es nicht an der Skyline. So nah an der Sonne schmilzt ihre Authentizität wie ein Vanilleeis im Solarium. Ebenso wie ihre weicheren Konterparts aus dem Mittelstand müssen die Aggroberliner darauf achten, dass sie in den Augen ihrer deutschsprachigen Kunden real bleiben.  
Und ein echter Deutscher ist nun mal ein echter Antiamerikaner, egal ob er rappt oder nicht.

RadioCorax-Interview mit Jakob Baruck

weiterführende Texte:
Was in der Musik nicht sein soll?!. Über "AGGRO" und Co.; In: CEE IEH #125, Oktober 2005

Die Knarre unter der Schmusedecke. Einige leicht verständliche Anmerkungen zur neuen deutschen Hip Hop-Welle...; In: CEE IEH #135, September 2006

 

bonjour tristesse

Die erste Ausgabe der Zeitung bonjour tristesse - Texte und Termine für Halle und Umgebung ist da.

Manfred Beier und Andreas Halberstädter dokumentieren in dieser Ausgabe den ersten Teil des Vortrags „Who killed Bambi? Das regressive Bedürfnis deutscher Tierfreunde“. Der zweite Teil wird in der nächsten Ausgabe erscheinen.

www.bonjour-tristesse.tk

 

23. - 28. Feb. 2007 Halle, Film: Wegen dieses Krieges

Wegen dieses Krieges
Film von Orna Ben-Dor Niv (Israel)

Ein Dokumentarfilm über die Nachwirkungen des Holocaust auf die zweite Generation. Im Mittelpunkt stehen der Sänger Yehuda Poliker, der mit seiner Band eine neue Welle des israelischen Rocks schuf, und der Mann, der ihn entdeckte, Yaakov Gilad. Auch als die Band auseinanderbrach, haben beide weiter zusammengearbeitet und Schallplatten und Konzerte seltener Qualität gestaltet. Poliker stammt aus einer einfachen griechischen Familie. Gilad kommt aus der Großstadt und hat durch seine Mutter, die Poetin Helina, eine starke Bindung zur Kultur erhalten. Helina war zehn Jahre alt, als die Nazis Warschau besetzten, im letzten Augenblick entkam sie der Gaskammer. Polikers Vater wurde von Saloniki aus in ein Vernichtungslager geschickt, wo seine Frau umkam. Gilad und Poliker wuchsen zwar mit diesen Erinnerunge auf, verwandelten aber die schmerzlichen Erfahrungen in Kreativität.

Der Film ist sicher ein Beitrag, Erinnerung wachzuhalten; seine Stärke liegt aber vor allem darin, das Tabu der Auswirkungen des Holocaust auf die Kinder der Überlebenden öffentlich zu machen. Der Film "Wegen dieses Krieges" (Originaltitel "BIGLAL HA'MILCHAMA HA'HI") wurde bei seiner Erstaufführung zum Film des Monats gekürt.

Kino LaBim
Töpferplan 3
Halle/Saale

 

30. Jan. 07, Halle. Vortrag über das regressive Bedürfnis deutscher Tierfreunde


Who killed Bambi
Über das regressive Bedürfnis deutscher Tierfreunde

30. Januar 2007, 20 Uhr
Veranstaltungsraum Radio Corax Unterberg 8
(Nähe Universitätsplatz), Halle


veranstaltet von der AG Antifa im Stura der Uni Halle
und der ag no tears for krauts halle

Im Sommer des letzten Jahres sollte in der Reilstrasse 78 ein Vortrag über das „regressive Bedürfnis der veganen Tierrechtsszene“ stattfinden. Das Zentralkomitee des Hauses konnte es allerdings nicht ertragen, in seinen heiligen und garantiert fleischlosen Hallen Kritisches über seine Religion, den Zusammenhang von Tierliebe und Menschenhass sowie die Frage, warum sich auch Nazis regelmäßig mit „Go-vegan“-T-Shirts schmücken, zu hören. Der Vortrag wurde kurzerhand verboten. Die Veranstaltung wird nun, wie versprochen, nachgeholt. Und zwar definitiv nicht im Mief der Reilstrasse 78.

Ein Audio-Mitschnitt der Veranstaltung ist online und kann frei verbreitet werden, sofern auf die veranstaltenden Gruppen (ag no tears for krauts halle und AG Antifa im Stura der Uni Halle) verwiesen wird.

Einladungstext  
Manfred Beier / Andreas Halberstädter:
Ich ess’ Blumen. in bonjour tristesse 1/2007
Mitschnitt der Referate [mp3|50mb]
 

Vortrag von Gerhard Scheit "Suicide Bombing - Zur Logik des Selbstmordattentats" online
Am 8. November 2006 referierte Gerhard Scheit an der Uni Halle zum Thema "Suicide Bombing - Zur Logik des Selbstmordattentats". Organisiert wurde die Veranstaltung von der ag antifa im stura der uni halle.
Vortrag Gerhard Scheit "Suicide Bombing - Zur Logik des Selbstmordattentats" [mp3|45mb] mp3
 

Wochenendseminar am 1. und 2. Dezember 2006
veranstaltet von der ag antifa im StuRa der Uni Halle

Faschismustheorien: Waffe der Kritik oder Verschwörungstheorie?
Eine Einführung


„Es gibt in unserem politischen Vokabular nur wenige Begriffe, die sich einer solch umfassenden Beliebtheit wie das Wort Faschismus erfreuen, ebenso aber gibt es nicht viele Konzepte im politischen Vokabular der Gegenwart, die gleichzeitig derart verschwommen und unpräzise umrissen sind.“ Mit diesen Worten beginnt Zeev Sternhells Essay über „Faschistische Ideologie“ von 1976. Seine Aussage kann bis heute Gültigkeit für sich beanspruchen. Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen den damaligen politischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen und den heutigen Diskussionen. Unter dem Einfluss der Protestbewegung bemühte man sich in den späten 1960er und 1970er Jahren selbst im Wissenschaftsbetrieb, der hierzulande bekanntlich noch nie eine Bastion kritischen Denkens war, um eine Erklärung der Ursachen von Faschismus und Nationalsozialismus. Man nahm sich Max Horkheimers Diktum zu Herzen, dass, wer vom Faschismus rede, vom Kapitalismus nicht schweigen dürfe, und versuchte – nicht zuletzt in Auseinandersetzung mit den Faschismustheorien der Arbeiterbewegung –, die sozioökonomischen Ursachen von Faschismus und Nationalsozialismus zu benennen.
Diese Zeit ist vorbei. An die Stelle des Versuchs, Faschismus und Nationalsozialismus theoretisch oder besser noch: kritisch zu durchdringen, ist wieder die positivistisch-historizistische Beschreibung getreten. Und so reiht man akribisch und detailversessen Quelle an Quelle, Feldzug an Feldzug und Weisheiten über Hitlers Verhältnis zu Frauen an Banalitäten über die Inneneinrichtung deutscher Offizierskasinos. Analog zur als naturgegeben begriffenen Selbstverwertung des Werts erscheinen Faschismus und Nationalsozialismus in diesem Zusammenhang als Urgewalten, die quasi naturgesetzlich über die Menschen hereingebrochen sind.
Vor diesem Hintergrund wird auch die Auseinandersetzung mit den immer wieder – und oftmals zu Recht – kritisierten Faschismustheorien der Arbeiterbewegung und des „kritischen Marxismus“ zur intellektuellen Selbstverteidigung. Im Wochenendseminar soll anhand von richtungsweisenden Primärtexten zunächst ein Überblick über die bedeutendsten faschismustheoretischen Erklärungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung gegeben werden. Dabei soll u.a. gefragt werden: Sind Faschismustheorien Waffe der Kritik, oder lediglich, wie kürzlich in der Zeitschrift Phase 2 erklärt wurde, „der Linken liebsten Verschwörungstheorie“? Kann das Phänomen Faschismus mit Hilfe von Faschismustheorien erklärt werden, oder dienen die Verweise auf den Zusammenhang von Großindustrie und Faschismus, ohne die kaum eine linke Faschismustheorie auskommt, nur dem Zweck, nicht über die Integration der Arbeiterklasse in den Faschismus sprechen zu müssen? Und: Erlauben es die Unterschiede zwischen Nationalsozialismus und italienischem Faschismus überhaupt, einen allgemeinen Faschismusbegriff anzuwenden?

Da im Vorfeld der Veranstaltung ein Reader verschickt werden soll und die Veranstaltung nur mit einer begrenzten Teilnehmerzahl durchgeführt werden kann, ist eine rechtzeitige Anmeldung (per Email) nötig. Auf Anfrage verschicken wir auch das Programm. Das Seminar beginnt am 1. Dezember (Freitag) um 17.00 und wird am 2. Dezember (Samstag) ab Mittag fortgesetzt.

Anmeldung bei ag antifa im StuRa der Uni Halle

 

Suicide Bombing - Zur Logik des Selbstmordattentats
Vortrag von Gerhard Scheit
veranstaltet von der ag antifa im StuRa der Uni Halle

Das Selbstmord-Attentat gilt als Verzweiflungstat – als Mittel der Verzweifelten in einem Kampf für durchaus legitime politische Zwecke. In Wahrheit ist es ein Mittel, das den Zweck vollständig in sich trägt: Vernichtung um der Vernichtung willen. Suicide Attack bedeutet also einen neuen Begriff des Politischen im alten Sinne Carl Schmitts: Politik als „Bereitschaft zum Nichts“ – oder wie es Karl Löwith, 1934 gegen den Nazi-Staatstheoretiker Schmitt gerichtet, formulierte: „Bereitschaft zum Tod und zum Töten“ als „oberste Instanz“ –  „Opfer des Lebens an einen Staat, dessen eigene ‚Voraussetzung‘ schon das Entscheidend-Politische ist“.

Der Staat, für den die neueren Selbstmordattentäter sich opfern, zerfällt einerseits in islamistische Bandenkollektive wie Hamas und Hisbollah, verwandelt sich andererseits mittels Massenvernichtungswaffen selber in einen einzigen großen Sucide Bomber, wie die Islamische Republik des Iran. In beiden Fällen kann eine Logik der Abschreckung, ein diplomatisch hergestelltes Gleichgewicht des Schreckens, nicht mehr wirken.

Ist es aber Zufall, daß Selbstmordattentate in bestimmten Kreisen als eine Form der Mitbestimmung in der internationalen Politik verstanden werden; daß die EU nicht aufhört, Verhandlungsbereitschaft mit Hamas und Hizbollah zu signalisieren oder im sogenannten Atomstreit mit dem Iran zu vermitteln, wo es nichts mehr zu vermitteln gibt; oder daß es gerade Jürgen Habermas war, der Ted Honderichs Apologie des Selbstmord-Attentats dem Suhrkamp-Verlag empfahl? Die Rechtfertigung jenes Vernichtungswahns aus der Peripherie des „Großraums“ Europa, der auf Israel und dessen Schutzmacht zielt, geht erstaunlicherweise mit der Forderung nach „Verrechtlichung der internationalen Beziehungen“ einher, wie sie in „Kerneuropa“ im Namen der UNO formuliert wird. Diesen Zusammenhang zwischen der „Verdrängung des Souveräns“ und der Eskalierung politischer Gewalt, also die internationale Arbeitsteilung zwischen postnazistischer Demokratie und islamistischer Vernichtung, wäre offenzulegen.

Gerhard Scheit lebt als freier Autor in Wien. Arbeit u.a. für Konkret und Jungle World, zahlreiche Publikationen zu kulturwissenschaftlichen Themen, zum Holocaust sowie zur Theorie und (Kultur)Geschichte des Antisemitismus. Letzte Buchveröffentlichungen: Suicide Attack. Zur Kritik der politischen Gewalt. Freiburg: ca ira 2004.

08. Nov. 2006
20.oo Uhr
Melanchthonianum (Uni Halle), Hörsaal B
Universitätplatz, Halle

weiterführende Texte:
Gerhard Scheit: Suicide Bombing. Über die neuen Formen des Antisemitismus - und ihren Zusammenhang mit den alten, In: Risse im Context XXI - Magazin zur Alpenbegradigung, Jahrgang 2003 zum Text

Phase 2-Interview mit Gerhard Scheit über seinen neues Buch "Suicide Attack" - Zur Kritik der politischen Gewalt.
zum Begriff des "Rackets" und zur politischen Dimension des Selbstmordattentats: Propaganda der Tat, Freiheit des Opfers; erweiterte Fassung eines zuerst in Phase 2, Dezember 2004, erschienenen Interviews zum Interview

Einführungstext von Berliner Bündnis gegen IG Farben und gruppe offene rechnungen zur Buchpräsentation "Suicide Attack. Zur Kritik der politischen Gewalt", Berlin, im Februar 2005 zum Text

 

Zur falschen Zeit Am falschen Ort - ein Dokumentarfilm von Tamara Milosevics

"Tamara Milosevics Chronik »Zur falschen Zeit am falschen Ort« dokumentiert den Umgang mit dem Mordfall Marinus Schöbel im brandenburgischen Potzlow. [...] die gelungene Gegenüberstellung der Realität des Täterumfelds, in dem es keine Rückkehr zur Normalität gibt, weil die Normalität gar nicht durchbrochen wurde, mit der Realität des Opferumfelds, in der das Trauma die biografische Kontinuität zerstört hat, ist eine herausragende Dokumentation deutscher Zustände." (Tjark Kunstreich)

13. - 18. Oktober, 20 Uhr:
Filmvorführung
im Kino La Bim (Töpferplan 3, Halle)
mehr Informationen zum Film: Filmwebsite

17. Oktober, 20 Uhr:
Vortrag zum Film
von Tjark Kunstreich (Filmkritik in der Jungle World Nr. 11: "Jeder ist mal dran")
im Kino La Bim (Töpferplan 3, Halle)

weitere Informationen auf der Website der ag antifa im StuRa der Uni Halle

 

Antifa-Demo ohne Antifa no.2 02/09/2006

Nur Idioten brauchen diese Demo

Jetzt, wo es dem DKP-Nachwuchs, also der SDAJ, nun langsam dämmert, dass die halleschen Nazis um den ‚Nationalen Beobachter’, mit ihren „Antikap-Aktionen“ zum Sachsen-Anhalt-Tag und mit ihrer Agitation gegen Israel – also gegen die Juden -, doch irgendwie authentischere Antikapitalisten als sie selber sind, fühlen sich die linken Nazis – nicht zu Unrecht – von jenen bedrängt. Je mehr inhaltliche Überschneidung bei Gruppen besteht, die sich aus Tradition nicht leiden können – und anders begründet sich beider Hass nicht -, umso größer ist das Bedürfnis der Abgrenzung. Beim Buhlen um die Sympathie des Volkes sind zwar beide Gruppen recht erfolglos, dennoch sehen die SDAJ´ler nun ihre Felle davon schwimmen und wollen jetzt den Nazis irgendwelche „Gefühle vermitteln“, da sie sich die rechte Konkurrenz nicht mehr bieten lassen wollen. Dass die SDAJ am 2.9. eine Demonstration unter dem Motto „Nur Idioten brauchen Führer“ veranstaltet, hat also nichts mit Antifaschismus zu tun, sondern ist letztendlich ein Kampf um diejenigen im Volkskörper, die angeblich keine Idioten seien. Dass nun ausgerechnet ein so autoritärer Haufen wie die DKP und ihre Jugendgruppe mit derartigen Parolen aufwartet, zeigt, dass es nicht um inhaltliche Differenzen mit den ‚echten’ Nazis geht, sondern nur um organisatorische. Tatsächlich bestehen aber zwischen beiden ‚Lagern’ kaum Unterschiede – weder in der Form noch im Inhalt.
Antifaschismus heißt nicht, irgendwelche angeblich irregeleiteten Opfer der rechten Propaganda wieder in die Arme des Proletariat zurückzuholen, sondern nationalsozialistische Denkformen grundlegend zu kritisieren, um damit deren Voraussetzungen abzuschaffen. Dass für die DKP jedoch der Antisemitismus nur als Ablenkungsmanöver des Monopolkapitals verstanden wird, um diese von der Revolution abzuhalten, hat sie in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen bei einer „nationalfahnenfreien“ Demonstration zum Jahrestag der Machtergreifung Hitler eindrucksvoll vorgeführt (vgl. hierzu das Flugblatt der AG „no tears for krauts“ Halle).

Wir, verschiedene antifaschistische Gruppen aus Halle, distanzieren uns ausdrücklich von dieser Demonstration, da wir weder den Inhalt dieser Veranstaltung noch das, wofür die Organisatoren stehen, für antifaschistisch halten. Dass die antisemitische SDAJ selbst viel eher national-sozialistisch ist als ein Gegner der deutschen Ideologie, haben deren Protagonisten allzu häufig schon demonstriert. Deren Fixierung auf einige Nazis, die derzeit – zumindest in Halle – aufgrund staatlicher Repression kaum handlungsfähig sind, lenkt letztendlich vom eigentlichen Problem ab: Deutschland und seiner ideologischen Ableger in aller Welt.

Antifaschistische Gruppen Halle

 

Über die Israelsolidarität in Zeiten des Krieges
von Florian Markl für Cafè Critique

zum Text..

 
Antisemitische Amnesie
von Benjamin Weil, 7. August 2006
Das Verdrängen und Leugnen offensichtlicher Tatsachen, mithin die vollständige Emanzipation von der Realität, ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass „Israelkritiker“ und andere Antisemiten den eigenen Lügen Glauben schenken können.
zum Text..
 

Demonstration: Für Israel – und sein Recht auf Selbstverteidigung
Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder (Paul Spiegel, 2002)
Freitag, 28. Juli 2006; 17 Uhr, Steinplatz in Berlin-Charlottenburg
weitere Informationen
Redaktion Bahamas
Café Critique
Aufruf als PDF
Abschlußrede gehalten von Thomas von der Osten-Sacken (Wadi e.V.)
im Namen von Redaktion Bahamas, typoskript.net, Berliner Bündnis gegen IG Farben u.a. [verteidigtisrael.blogsport.de]
 

Der Hass auf Israel als Verrat an der Aufklärung
Redebeitrag zur Kundgebung „Keine Gastfreundschaft für Volksverhetzer! Solidarität mit Israel – Gegen Ahmadinedjad und seine deutschen Neonazi-Freunde“ am 21. Juni in Leipzig.
Redebeitrag und Online-Dokumentation zur Kundgebung in Leipzig
 

Homophobie in der deutschen Reggaeszene 26/06/2006
am Beispiel hallescher Szeneevents
Aus aktuell gegebenem Anlass haben wir eine Auswahl an Publikationen zusammengestellt und verweisen auf den Vortrag "Sunshine Reggae Zur Homophobie und Zivilisationsfeindlichkeit eines Kultes", welcher von Tim Münninghoff im Juni 2005 referiert wurde.
Beiträge zu Homophobie und Vernichtungswahn der Reggaekultur
 
Radiobeitrag zu Homophobie in der halleschen Reggaeszene
Der Beitrag wurde am 24. Juni 2006 im halleschen nichtkommerziellen Lokalsender RadioCorax95.9 ausgestrahlt und kann heruntergeladen und weiterverbreitet werden.

Der Radiobeitrag wendet sich homophoben Tendenzen der Reggaekultur zu. In Interviews werden kulturelle und historische Hintergründe der homophoben Trends vergleichend in Bezug auf die jamaikanische und deutsche Reggaeszene beleuchtet. Im Speziellen gehen die Befragten auf Trends in der halleschen Reggaeszene ein.
Radiobeitrag, RadioCorax95.9
[mp3|22mb]
mp3
 

Vortrag: Who killed Bambi? [Termin verschoben!]
Das regressive Bedürfnis der veganen Tierrechtsszene

“Tierschutz ist in Deutschland ja sehr beliebt, da Deutschland schon immer einen Hang zum Faschismus hatte. Viele Menschen leben von dem Geschäft mit Leder und Pelz und die Tierschützer wollen deren Lebensunterhalt vernichten. Wenn die Tierschützer dazu bereit sind, die Renten der Personen zu bezahlen, die von dem Geschäft leben, dann kann es ruhig abgeschafft werden, ansonsten ist es aber nötig. Tierschutz ist reiner Faschismus!”
Karl Lagerfeld, Exclusiv, RTL, 6. März 2005

„Ignoranz tötet!“ Zu Beginn der 90er Jahre diente dieser Slogan als Kampfansage an die deutschen Verhältnisse. Damit sollte ein Land kritisiert werden, in dem Asylantenheime angezündet wurden, Nazihorden Ausländer durch die Straßen hetzten und Polizei und Öffentlichkeit diese Menschenjagden bestenfalls ignorierten. Mehr als zehn Jahre danach hat sich die Bundesrepublik von einer Pogromrepublik in einen Staat verwandelt, in dem Antifaschismus als Staatsreligion fungiert und Nazis gesellschaftlich marginalisiert sind. Dennoch wurden in Halle kürzlich Plakate verklebt, auf denen die Parole „Ignoranz tötet“ zu lesen war. Hierfür waren keine antifaschistischen Gruppen verantwortlich, die darauf aufmerksam machen wollten, dass der „Aufstand der Anständigen“ in einigen Gegenden Ostdeutschlands nicht stattgefunden hat, sondern Angehörige der veganen Tierrechtsszene. Auf den Plakaten wurde also nicht die übliche Antifa-Symbolik präsentiert; sie zeigten vielmehr Schlachthof-Fotos mit zerstückelten Tieren und den Schriftzug „Schinken“. Mit dieser Kombination aus Rinderhälften und Antifa-Parole brachten die halleschen Tierfreunde die zentrale Auffassung der veganen Tierrechtsszene zum Ausdruck: Die Verfolgung und Ermordung von Menschen ist mit der Herstellung von Schinken zu vergleichen. Während sich ein Teil dieser Szene noch um eine Gleichsetzung von Mensch und Tier bemüht und den Holocaust mit Massentierhaltung vergleicht, predigt ihre Avantgarde bereits das „sanfte Verschwinden der Menschheit von der Erde“. Die vegane Welt ist dabei sauber in Gut und Böse unterteilt: Auf der einen Seite stehen die veganen Weltretter und ihre vier- und mehrbeinigen Freunde; auf der anderen Seite befinden sich fiese Tierfeinde, die von Profitgier, Blutrausch und Genusssucht angetrieben werden. Die Mehrheit der heutigen Tierrechtler zögert zwar, diese Personifikation der gesellschaftlichen Verhältnisse weiter zu konkretisieren und die „Mächte des Bösen“, von denen eine Veganer-Crew aus Essen vor einigen Jahren sprach, mit Name und Anschrift zu benennen. Die inoffiziellen Urväter der Bewegung – das völkische Milieu des 19. Jahrhunderts – waren hier allerdings weniger zimperlich; Richard Wagner und seine Freunde hatten auf die Frage „Who killed Bambi“ eine eindeutige Antwort parat: die Juden.
Im Rahmen des Vortrags soll nicht nur gezeigt werden, warum die Tierrechtler mit ihrer Forderung nach der Gleichsetzung von Mensch und Tier lediglich exekutieren, was ohnehin auf der Tagesordnung steht. Es sollen zugleich die Fragen gestellt werden: In welcher Tradition steht die vegane Tierrechtsszene? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Tierliebe und Menschenhass? Und: Woher stammt das obsessive Verhältnis der Tierrechtler zu Splattervideos aus Schlachthöfen und Fotos von zerstückelten Tieren, ohne die offenbar keine vegane Kampagne auskommt?

veranstaltet von der ag antifa im StuRa Halle
in Zusammenarbeit mit der ag no tears for krauts - halle

[Termin verschoben!]
Montag, 26. Juni
20 Uhr
Reilstraße 78, Halle
 

Die Nazis und die Tierrechtsbewegung 01/06/2006
ein Beispiel für gemeinsame Orientierungen von organisierten Nazis und linken Sozialbewegungen

Dass sich organisierte Nazis an linken Tierrechts-Aktionen beteiligen würden ist wenig verwunderlich. In Halle wurden ideologische Verbindungen zwischen diesen sozialen Bewegungen spätestens erlebbar, als der überregional bekannte Betreiber des Internetportal "Nationaler Widerstand Halle" Matthias Bady ein T-Shirt mit dem Aufdruck "vegan" zur Schau trug.
Am 27. Mai 2006 initiierten Nazis aus dem Umfeld der dresdner Freien Kräfte anläßlich eines Anti-Pelzhandel-Aktionstages eine Protestaktion in Dresden.
[indymedia-Artikel der Antifa Dresden vom 28.05.2006]

nacktenazis
[Quelle: Bauhaustapete-Blog]

Die Tierrechtsbewegung bietet organisierten Nazis ausreichend ideologische Anknüpfungspunkte, um sich an deren Aktionen beteiligen zu können, davon zeugt das wachsende Interesse einiger bekannter Aktivisten aus dem Umfeld der organisierten Naziszene. Im Rahmen des Bundesweiten Aktionstages gegen den Pelzhandel bei Peek & Cloppenburg hat der bekannte Nazi Robert Wilkens aus Pirna für den 27. Mai 2006 eine Kundgebung vor der Dresdner Bekleidungsmoden-Filiale angemeldet. Auch die Tierbefreier Dresden [www.dresden-vegan.de.vu] bewerben diese Veranstaltung.

[Artikel bei venceremos-AntifaRechercheTeam Dresden]

Das Feindbild Nazis verstellt den Blick auf deren politische Ansichten und die Mitte der Gesellschaft, aus der sie kommen.
ein Artikel von Ivo Bozic in der Jungle World Nr. 21 vom 24. Mai 2006
"Doch wer vom Nazi spricht, von seinen konkreten politischen Motiven aber schweigt, der verharmlost das tatsächliche Problem, der verweigert sich der notwendigen Kritik."
[zum Artikel]
 

Vortrag und Diskussion: Politische Ökonomie des Elends 16/05/2006
Die Antiglobalisierungsbewegung und ihre Sehnsucht nach der Barbarei

Warum die entrechteten und unterdrückten Massen nicht gegen die gesellschaftlichen Bedingungen ihres Elends kämpfen, sondern „Elend für alle!“ fordern, und warum die Linke, speziell die Antiglobalisierungsbewegung, nicht für ein besseres Leben streitet, sondern sich stattdessen immer tiefer in Barbarei verstrickt, erläutert Philipp Lenhard, freier Autor aus Köln u.a. für Konkret, Bahamas und Prodomo

veranstaltet von der ag antifa im stura der uni halle

16. Mai 2006
20 Uhr
Hörsaal B / Melanchtonianum
an der Uni Halle
zum Ankündigungstext
 

ten german bombers 31/03/2006
released by torsun feat. koks & pillen (kp-berlin)

"10 german bombers" ist ein antifaschistischer, um genau zu sein ein antideutscher Song, der von englischen Fußball-Fans zum Besten gegeben wird, wenn es gegen die fucking krauts geht.

Torsun [egotronic] hat mit einigen Freunden [koks&pillen, kp-berlin] eine techno-acid-hool-neuauflage des englischen Football-Fansongs produziert.

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mastered version mp3 mp3

feedback:
publikumskritische reflexion zum thema in lizas welt

artikel in der jungle-world

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Phase2 setzt sich unter dem Titel »Völkerball. Team und Nation in der Globalisierung« mit dem theoretischen background des fußballs auseinander.

Die rassistischen Ausschreitungen beim Fußballspiel Hallescher FC vs. FC Sachsen Leipzig am 25.03.2006 in Halle/Saale bieten Anlaß, sich mit den speziellen deutschen Verhältnissen im Fußball zu beschäftigen. HipHop Partisan DiscussionThread

 

Antifa: Zivilgesellschaft with Attitude 15/03/2006
publiziert von bonjour tristesse halle

Anstatt die deutschen Verhältnisse zu kritisieren, versucht sich die regionale Antifa als Aushilfspädagoge. Flugblatt zur Antifademo "Schaut nicht weg - greift ein! Darf keine leere Phrase sein!" am 25. Februar 2006 in Schönebeck.

zum text

 

"Antifa-Demo" ohne Antifa 15/03/2006
Gegen die Manifestation des Wahnsinns!
Warum das „Antifaschistische Jugendbündnis Halle“ nicht antifaschistisch ist
Anläßlich der Demonstration eines Bündnis aus Jugendgruppen der Gewerkschaften, DKP, FAU, ATTAC, anderen linken Gruppen in Halle am Samstag, dem 04. Februar wurde dieser Flyer verteilt.

zum text
 

Antifa: Zivilgesellschaft with Attitude Februar 2006
Publikation der Gruppe bonjour tristesse Halle anläßlich der Antifa-Demonstration am 25. Februar 2006 in Schönebeck
Publikation

Gegen die Manifestation des Wahnsinns! Februar 2006
Flugblatt der ag no tears for krauts - halle anläßlich der Demonstration "antifaschistischer Gruppen" am Samstag, den 04. Februar in Halle
Flugblatt
 

Seminarwochenende mit Ljiljana Radonic zur "Einführung in die Psychoanalyse" Dezember 2005

Am Freitag, den 17.12. und Samstag, den 18.12. findet ein Seminar zur “Einführung in die Psychoanalyse” mit Ljiljana Radonic (Café Critique) statt. Widmet sich am Freitag die Veranstaltung einer Einführung zu den Grundbegriffen und Grundannahmen der Psychoanalyse, so werden am Samstag “Psychoanalyse und Geschlechterverhältnis” sowie die “Rolle der Psychoanalyse in einer Kritischen Theorie der Gesellschaft” thematisiert.

das Seminar wird veranstaltet von der ag no tears for krauts und der ag antifa im StuRa der MLU Halle

Seminarplan und Literaturempfehlungen

Ljiljana Radonic veröffentlichte im Peter Lang Verlag (Frankfurt 2004):
Die friedfertige Antisemitin?: Kritische Theorie über Geschlechterverhältnis und Antisemitismus

 

Nationalsozialismus und Antisemitismus in der islamischen Welt Dezember 2005

ein Vortrag von Matthias Küntzel organisiert von [AG Antifa] im StuRa der Martin-Luther Universität Halle/Wittenberg
Einladungstext

Matthias Küntzel online

Relax in Deutschland Oktober 2005
Die Verwandlung der Punkszene in einen Lautsprecher der Mehrheit

Vortrag organisiert von ag no tears for krauts - halle
Einladungstext

Artikel in der Zeitschrift Bahamas
Ausgabe 46/2005

Lautsprecher der Mehrheit
Zur Verspießerung der deutschen Punkszene

 

Sunshine Reggae
Zur Homophobie und Zivilisationsfeindlichkeit eines Kultes
Juni 2005

ein Vortrag von Tim Münninghoff (Düsseldorf)
veranstaltet von no tears for krauts - halle
Die auch und gerade in linken Kreisen gelebte Rastafari-Ideologie, harmoniert mit ihrem manichäischem Weltbild hervorragend mit antiimperialistischen und strukturell antisemitischen Welterklärungsmodellen deutscher Antikapitalisten. So wird die Welt eingeteilt in ‚Zion’, also ‚Gottes Reich auf Erden’ (quasi ‚Zentrum des Guten’), und in ‚Babylon’ als Gegenprinzip, unter dessen Begriff alles vermeintlich ‚Böse’ subsumiert wird; seien es ‚der Westen’, ‚die Schwulen’, das Entwurzelte’ und alles andere, was dem Rastafari und anderen Freunden des Wursthaarkultes irgendwie ‚zersetzend’ erscheint. Im Gegensatz zum Gute-Laune-Klischee von Jamaika und von Reggae als Musik der Toleranz und der Friedfertigkeit ist die Realität für Schwule und Lesben im karibischen Staat eine mörderische. Der Reggae spielt den Soundtrack dazu und geriert sich antimodern, reaktionär und – natürlich - schwulenfeindlich. Ungeachtet dessen zählen Reggae- Partys und Jamaika-Fimmel insbesondere in linken Läden zum Standardrepertoire ‚alternativer Lebenskultur’.

Einladungstext

 
Homophobie in der deutschen Reggaeszene am Beispiel hallescher Szeneevents
Der Radiobeitrag wendet sich homophoben Tendenzen der Reggaekultur zu. In Interviews werden kulturelle und historische Hintergründe der homophoben Trends vergleichend in Bezug auf die jamaikanische und deutsche Reggaeszene beleuchtet. Im speziellen gehen die Befragten dabei auf Trends in der halleschen Reggaeszene ein. Der Beitrag wurde am 24. Juni 2006 im halleschen nichtkommerziellen Lokalsender RadioCorax95.9 ausgestrahlt und kann hier oder auf Freie-Radios.net heruntergeladen und weiter verbreitet werden.
Radiobeitrag, RadioCorax95.9 [mp3|22mb]
 
Radio Island: Radioshow #8
Roots of Reggae. Der Bericht aus Babylon wirft einen Blick in die Abgründe des Reggae: Hinter der dem vermeintlichen smoothen Sound stecken die reaktionärsten Attacken. [Sendung auf public-ip.org]
Radio-Streaming
 
weiterführende Texte:
Soundtrack des Kulturrelativismus
Mathias Schütz für Lizas Welt, Januar 2007
Babylon inna Zion.
Die Riddim im Kulturkampf gegen Zionisten und Schwule
Mathias Schütz in PRODOMO #3, Juni 2006
Marihuana des Volkes - Homophobie und Volks- musik auf Jamaika
in: CEE IEH #119, März 2005
DIE HURE MUSS BRENNEN.
Wie deutscher Reggae Massenvernichtungsphantasien reimportiert

ein Beitrag von Daniel Kulla, 2005
Keine Plattform für Homophobie!
ein Text der RAW (Rosa Antifa Wien)
„Ihr könnt hier nicht schwul tanzen...!“
eine Auseinandersetzung mit den Verhältnissen in der leipziger Reggae-Szene
in: CEE IEH #74, Februar 2001

Redebeitrag zur Demonstration am 1. Mai 2005 in Merseburg Mai 2005
ag no tears for krauts - halle: Redebeitrag anläßlich des 60. Jahre der Befreiung von Auschwitz, den Bombenangriffen auf Dresden, des Zusammentreffens der Roten Armee und den westlichen Alliierten in Torgau und schließlich der 60. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen am 8. Mai
 
Redebeitrag
RadioJingle zur 1. Mai Demo Merseburg

Redebeitrag der Antifa Merseburg zum hören [Teil1/2.mp3]

Redebeitrag der Antifa Merseburg zum hören [Teil2/2.mp3]

DemoJingle - Coole Kids tragen kein Palituch
Zur Wiederkehr eines Kleidungsstücks

Deutsche Selbstfindung - Die Linke und ihr Haß auf Israel April 2005

Vortrag und Diskussion veranstaltet von ag no tears for krauts in der Reilstr.78, Halle
Im Rahmen des Vortrags soll zunächst noch einmal die Geschichte des linksdeutschen Bedürfnisses nach Israelkritik dargestellt werden. Es soll darauf hingewiesen werden, daß die neuerdings recht großzügig vorgetragenen Bekenntnisse zum Existenzrecht Israels oftmals lediglich den Hintergrund bilden, auf dem der jüdische Staat noch vehementer und schamloser angegriffen werden kann.
Einladungstext
 

Deutsche Geschichten [Bomber Harris, you forgott this town!] Frühjahr 2005
Publikation des [Freundeskreis Henry Morgenthau, Halle/Saale] anläßlich der Gedenkveranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor 60 Jahren
Publikation


Viva America! Februar 2005
Warum Amerika deutsche und alt-europäische Pathologien auf sich zieht, warum dort der Antifaschismus bis heute bewaffnete Staatsdoktrin ist und warum selbst die fiesen Kapitel der Geschichte in selbstquälerischer Aufarbeitung und demokratischer Lektion endeten, aber auch, warum McDonalds und Britney Spears eine geschmackssichere Vorstufe zur universalen Emanzipation der Individuen darstellen – dies ist das Thema eines Vortrages von Ralf Schroeder, Critical Society Berlin.
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Die Aktualität der negativen Aufhebung des Kapitals Janurar 2005
Vortrag von Stephan Grigat zur Kritik der postnazistischen Gesellschaft

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Universität Wien, gehört zur Gruppe „Café Critique“ (www.cafecritique.priv.at) und arbeitet als freier Autor in Tel Aviv. Er ist Herausgeber des Bandes „Transformation des Postnazismus. Der deutsch-österreichische Weg zum demokratischen Faschismus“ (2003) und von „Feindaufklärung und Reeducation. Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus“, der 2005 im Freiburger ça ira-Verlag erscheinen wird.

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Islamophobie als Kampfbegriff Januar 2005
Vortrag und Diskussion vom „Berliner Bündnis gegen IG Farben“.
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Antifa, der Tanz ums Volk? Januar 2005

Ralf Fischer von der Gruppe.Internationale.Webteam [GI] legt in drei Phasen dar, weshalb beiden Konzepten eine klare Absage erteilt werden muß, um im postnationalsozialistischen Deutschland überhaupt die Möglichkeit einer Assoziation freier Individuen weiterhin nur denken zu können.
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Eine Auseinandersetzung mit der Reaktion der halleschen Linken auf das Referat

Zur Kritik des deutschen Antikapitalismus Dezember 2004

Referat von Hannes Gießler (Leipzig) an der MLU Halle

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